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Landschaften
am 03.09.10

Kennen Sie schon den Rotweinwanderweg? Das wäre doch etwas für Sie als Weintrinker, insbesondere wenn Sie gerne Rotwein trinken - und noch besser, wenn Sie auch noch gerne an der frischen Luft sind und spazieren gehen oder wandern.
Der Rotweinwanderweg (jedenfalls dieser, inzwischen gibt es vielleicht mehrere) führt am Rande des Ahrtales entlang.
"Auf einer Strecke von 35 km führt er meist auf halber Höhe durch die Weinbergterrassen von Bad Bodendorf über Bad Neuenahr/Ahrweiler bis Altenahr. Man hat wunderschöne Ausblicke in das wildromantische Ahrtal und kann den Winzern bei der Arbeit zusehen."
Weitere Einzelheiten können Sie auf der eigenen Seite http://www.ahr-rotweinwanderweg.de/ nachlesen - von wo auch das Bild stammt.
Allerdings enthält die Seite auch die Warnung, zur Weinlesezeit sei der Weg doch arg überlaufen.
Für die Zeit werden Alternativen genannt: beispielsweise von Altenahr über das Teufelsloch zum Schrock und weiter zum Steinerberg.
Markierungszeichen ist die rote Traube - das möchte ich hier doch auch noch im Bild zeigen.

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Sonstiges
am 28.07.10

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Martin Pulaski Wein ohne Alkohol? Das gibt es, aber es ist nie ein sehr großer Verkaufsschlager geworden, Bereits 1986 wurde dieses Experiment gewagt, und man entzog dem Wein ganz einfach den Alkohol. Aber irgendwie war dieses Vorhaben schon zu Beginn einfach zum Scheitern verurteilt. Müller-Thurgau und Grüner Veltliner waren die Exemplare, die für diesen Versuch auserkoren wurden. Sie wurden entalkoholisiert und dann drei Jahre lang in den Supermärkten verkauft.
Gerade einmal 200.000 Flaschen konnten verkauft werden. Im Gegensatz dazu werden vom echten Wein jährlich rund neun Millionen Liter über den Ladentisch. Anscheinend gibt es einfach keinen Markt für den alkoholfreien Wein, auch wenn der Geschmack der gleiche ist wie beim normalen Wein. Dies wurde eindeutig bei Blindverkostungen festgestellt. Aber trotzdem gibt es Winzer, die es nicht aufgeben zu versuchen, den alkoholfreien Wein zu etablieren. Vielleicht kann er sich ja doch noch einmal durchsetzen.
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Rotweine
am 22.07.10

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geishaboy500 Unter den Weinliebhabern gilt der Merlot als ein sehr vollmundiger und vor allen Dingen sehr variabler Wein. Unter anderem passt er nicht nur zu einer sehr großen Vielzahl an Gerichten, sondern sorgt auch bei jedem gemütlichen Abend und jeder gemütlichen Runde für den absolut wahren Genuss. Ursprünglich wurde die Merlotrebe in der Region Bordeaux angebaut, und heute ist sie eine von mittlerweile schon sechs ganz unterschiedlichen Sorten, die auch alle im Gebiet Bordeaux angeboten werden. Unter anderem zählen der Petit Verdot, der Caberet Franc und der Malbec dazu. Ein bestimmender Charakter ist dem Merlot zu eigen, und es hat einen mittleren bis auch hohen Alkoholgehalt. Der weiche und runde und auch leicht pflaumige Geschmack ist charakteristisch für den Merlot. Das Bouquet ist sehr edel, und je nach Anbaugebiet entfalten sich Geschmacksnoten von mediterranen Kräutern über Kirschen und Blumen bis hin zu Trüffeln und Beeren. Tiefrot mit einem recht leichten Hauch eines Blaus, das ist die Farbe des Merlots. Am besten eignet sich der Merlot zu Gerichten mit dunklem Fleisch, und auch ein Käsebuffet wird durch den Merlot zu einem Erlebnis.
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Weinländer
am 21.07.10

© Axel-D
Das Land des Bockbeutels! Die traditionelle Flaschenform ist bereits seit dem späten Mittelalter bezeugt.
Auch wenn sie zwischenzeitlich ein schweres Imageproblem hatte: Die Qualitätsoffensiven der fränkischen Winzer haben auch die charakteristische Flasche wieder ins Gespräch gebracht.
Heute ist sie ein echtes Markenzeichen des bayerischen Anbaugebietes und steht für hochwertigen Frankenwein. Das sah auch die EU so und erlaubte in der Ende 2007 veröffentlichten Weinmarktreform die weitere Verwendung.
Ein großer Teil der fränkischen Weinbauflächen erstreckt sich entlang des Mains und ist geprägt von einem ausgeprägten Kontinentalklima. Die Weinberge liegen vor allem an südlichen Uferhängen. Das Maindreieck um Würzburg bildet das Zentrum des fränkischen Weinbaus. Hier dominieren Muschelkalkböden.
Das unterfränkische Mainviereck reicht von Aschaffenburg bis hin zur Taubermündung. Hier werden auf ursteinzeitlichen Verwitterungsböden und Buntsandstein zunehmend auch Rotweine angebaut.
Ausgezeichnete Ergebnisse liefern hier Früh- und Spätburgunder. Der dritte Bereich ist der Steigerwald rund um Iphofen, Castell und Wiesenbronn, geprägt von wärmespeicherndem Keuper.
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Best of
, Weinländer
am 08.07.10

© äquinoktium
Was viele nicht wissen: Im sächsischen Elbtal werden seit über 800 Jahren Reben kultiviert. Der Weinbau ist so fest in der Kultur und Geschichte verankert wie vielleicht in keinem anderen Bundesland.
Es sind nur wenige, aber dafür sehr begünstigte Anbaugebiete in Sachsen zu finden. Die Ursache liegt am kontinentalen Klima mit seinen harten Wintern, die den Anbau von Weinen am meisten im Wege stehen.
Das Anbaugebiet an den Flusshängen der Elbe ist das östlichste und das kleinste in Deutschland.
Aufgrund seiner Stellung als Spezialität und Rarität - lediglich 0,2 % der gesamten deutschen Weinmenge stammt aus Sachsen - ist der sächsische Wein immer noch nicht allen Liebhabern bekannt.
Eigentlich sind es nur zwei Großbetriebe, die die Sachsenregion dominieren: Es sind das Staatsweingut Schloß Wackerbarth und die sächsische Winzergenossenschaft mit ihren 2.500 Mitgliedern. Daneben sind es nur wenige überschaubare Flächen, auf denen kleine Winzer versuchen, zu der guten sächsischen Weinqualität zu gelangen.
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