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Weinkonsum ab 16 Jahren – wie schädlich ist der Konsum für Jugendliche?

Champagner Party

Was den Alkoholkonsum angeht, gibt es klare gesetzliche Regelungen. Unter 16 Jahren dürfen Jugendliche Alkohol weder kaufen noch verzehren. Ab 16 Jahren werden die Regeln dann etwas gelockert und so dürfen Jugendliche ab diesem Alter – sofern sie einen Altersnachweis mittels Ausweis erbringen können, beispielsweise Wein, Bier und sonstige leichte Alkoholika in Geschäften erwerben und zudem auch verzehren.

In Begleitung von Erziehungsberechtigten dürfen Kinder und jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren sogar Wein, Bier oder Sekt in Maßen konsumieren. Unter 14 Jahren wiederum sieht das Gesetz das grundsätzliche Verbot von Alkoholkonsum vor. Die Frage, die sich allerdings dennoch stellt ist, ob der Konsum von Wein ab 16 Jahren grundsätzlich unschädlich ist beziehungsweise, welche Beschränkungen und Regeln es dann gibt es?

Auch ab 16 Jahren gelten aus gesundheitlichen Gründen noch starke Einschränkungen

Auch wenn generell der Alkoholkonsum von leichten Alkoholika ab 16 Jahren gesetzlich erlaubt ist, sollten Erziehungsberechtigte dennoch den Alkoholkonsum ihrer jugendlichen Kinder im Auge behalten. Besonders die Menge des Alkoholgenusses sollte dabei ständig kontrolliert werden. Tatsache ist nämlich, dass der Jugendliche mit 16 Jahren körperlich und geistig noch längst nicht voll entwickelt ist.

Bis zum Alter von 20 Jahren ist der Körper des Jugendlichen noch in der Entwicklung und durch einen regelmäßigen Konsum von Alkohol – auch von leichten Alkoholika wie Wein – kann diese Entwicklung massiv gestört werden. Trinkt der Jugendliche auf einer Feier beispielsweise ein Glas Wein, ist dagegen im Regelfall nichts einzuwenden. Ein regelmäßiger Verzehr von Wein und anderen leichten Alkoholika sollte aber dennoch mit Rücksicht auf die Entwicklung vermieden werden.

Sollte der Jugendliche ab 16 Jahren regelmäßig auch nur leichte Alkoholika wie Wein zu sich nehmen, kann sich langfristig eine Hirnschädigung einstellen und auch die weitere Entwicklung kann verlangsamt werden. Das ist besonders riskant, weil Jugendliche ihr persönliches Maß im Umgang mit Alkohol noch längst nicht kennen und sich zudem gerade in Gruppen Gleichaltriger häufig zum erhöhten Alkoholkonsum verleiten lassen. Daher ist es um so wichtiger in der Familie Aufklärung zu leisten und auch mit den Kindern zu reden. Den richtigen Umgang und Tipps für die Familie finden Sie auf http://mein-familienblog.de/.

Erwachsene sollte sich als Vorbilder zeigen

Die Altersgrenze von 16 Jahren sollte keinesfalls dazu verleiten, nun sorglos mit dem Alkoholkonsum umzugehen. Eltern gelten hier als Vorbilder, denn auch für Erwachsene gilt, dass die Menge des konsumierten Alkohols stark eingeschränkt stattfinden sollte, damit dem Alkoholismus vorgebeugt wird. Ein Feierabendbier zu genießen ist nicht das Problem, allerdings sollte auch dieses nicht zur Gewohnheit und damit auch für den Jugendlichen zur Selbstverständlichkeit werden. Die Grenze zur Sucht ist sehr schnell überschritten.

Ein erwachsener Mann sollte am Tag die Grenze von 20 bis 24 Gramm Alkoholkonsum nicht überschreiten. Das entspricht übrigens einem halben Liter Bier oder aber 250 ml Wein. Frauen sollten nur 10 bis 12 Gramm Alkohol maximal täglich zu sich nehmen – was wiederum 250 ml Bier oder 120 ml Wein entspricht. Mindestens zwei völlig alkoholfreie Tage in der Woche sollten dabei zudem die Regel sein. Sieht man, wie begrenzt dosiert der Alkoholkonsum für Erwachsene dosiert werden sollte, erklärt sich, warum gerade Jugendliche ab 16 Jahren, die sich noch in der Entwicklung befinden, mit dem Alkoholkonsum sehr vorsichtig umgehen sollten. Hier gibt es noch einige wissenschaftliche Detailinformationen

Auch wenn Alkoholika wie Wein und Bier für Jugendliche ab 16 Jahren grundsätzlich aus rechtlicher Sicht konsumiert werden sollten, gilt auch hier eine strenge Rationierung zugunsten der Gesundheit.

 

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