Sherry

Die Entstehung des Sherrys, der seine Heimat in Spanien hat, ist recht aufwändig. Die speziellen Trauben werden zunächst nach der Ernte in der sonne getrocknet, dann langsam zu Wein vergoren und auf einen Alkoholgehalt von 15,5 bis 18 Vol% destilliert. Dieser hochprozentige Wein kommt dann zur Lagerung in spezielle Sherryfässer aus Eichenholz, die nur zu 4/5 gefüllt werden. Durch den Kontakt mit der Luft kommt es zu einer aeroben Gärung – an der Oberfläche des Weins bildet sich eine Schicht aus Weinhefe, der so genannte Flor. Durch ihn bekommt der Sherry seinen typischen nussigen Geschmack. Der Sherry reift mindestens drei Jahre, dann wird ein Drittel der Flüssigkeit aus dem Faß entnommen und mit einem jüngeren Sherry aufgefüllt – der aus einem Faß kommt, das dafür wiederum nur zu einem Drittel geleert wurde und mit einem noch jüngeren Sherry aufgefüllt wird. Die Anzahl der auf diese Weise durchschrittenen Stufen bestimmt die Qualität des Sherrys.