Weinanbau in Dänemark

© BernieCB
Ich muss gestehen, dass ich eine Weile gezögert habe, bevor ich dieses Posting in die Kategorie "Weinländer" eingeordnet habe. Doch wenn in einem Land Wein angebaut wird, dann handelt es sich schließlich um ein Weinland. Simpel aber einleuchtend, auch wenn das Land ausgerechnet Dänemark heißt.
Doch in der Tat wird in dem skandinavischen Staat seit einiger Zeit durchaus trinkbarer Wein angebaut, wie uns die "Zeit" verrät. Die Rebsorten tragen dabei überaus seltsame Namen wie Rondo oder Bolero, doch lesen wir in dem Artikel:
Seit August 2000 ist Dänemark von der EU als Weinland anerkannt, mit 99 Hektar Anbaufläche, verteilt auf die Regionen Fünen, Jütland, Seeland und Bornholm. Das Anbaugebiet Bornholm besteht aus einem einzigen Winzer, für den ein eigener Verwaltungsbeamter zuständig ist – einmalig in Europa.
Und so muss die Weinlandkarte – aufgrund des Klimawandels – schon jetzt neu gezeichnet werden. Früher hieß es ja, dass der 52. Breitengrad die Nordgrenze markiert, mittlerweile ist die Grenze um drei Grad nach norden gerutscht und kann mit Fug und Recht auf dem 55. Breitengrad angesetzt werden.
Mal schauen, wann die Weine Skandinaviens auch mit Franzosen, Spaniern oder Italienern konkurrieren können. Doch bis dahin wird es vermutlich noch einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern.
Ich bin sehr für den Weinanbau für DK.