Weinanbau am Hamburger Hafen

Weinanbau am Hamburger Hafen
© marfis75

Waren Sie schon einmal am Hamburger Hafen? Wenn ja: sind Ihnen die Weinberge aufgefallen? Die Frage ist in diesem Fall tatsächlich ernst gemeint, denn am Stintfang, in unmittelbarer Umgebung des altehrwürdigen Hotels Hafen Hamburg, hat der Uhlbacher Wengerter Fritz Currle 75 Rebstöcke gepflanzt.

Das war vor 13 Jahren und die Reben waren ein Geschenk des Verkehrsvereins Pro Stuttgart. Klingt erst einmal wie ein Scherz, doch der "HAmburger Stintfang Cuvée" aus Regent und Phoenix-Trauben hat sich mit der Zeit zu einem echten Highlight entwickelt:

In Verbindung mit einer neuen, stilvollen Flasche (0,375 Liter) und einem künstlerisch neu gestalteten Etikett ist die Stintfang-Cuvée zu einem echten Sammlerstück geworden, das aber nur ausgesprochen wenige Weinliebhaber ihr Eigen nennen können. Jedes Jahr gibt es genau 50 Flaschen davon, die vom Präsidenten der Hamburger Bürgerschaft, Berndt Röder, sorgsam gehütet werden.

Das schreibt die Stuttgarter Zeitung und weist darauf hin, dass für dieses edle und vor allem rare Tröpfchen schon Preise von mehr als 500 Euro – pro Flasche versteht sich – geboten wurden.

Mal schauen, ob sich angesichts dieser Nachfrage nicht irgendwann ein paar mehr Rebstöcke in Hafennähe finden. Die Qualität des Weines scheint ja wirklich beachtlich zu sein.


2 Responses to “Weinanbau am Hamburger Hafen”

  1. Ja da würde mich tatsächlich mal inetressieren, wie die Qualität von diesen Tröpfchen so ist oder ob die nur wegen ihres Seltenheiteffekts so teuer werden. An sich finde ich, das ist eine richtig nette Idee und definitiv eine weitere Bereicherung für den Hamburger Hafen.

  2. Bilder vom Weinberg am Hamburger Hafen unter:
    madle-fotowelt.de/allegalerien.html?func=viewcategory&catid=38&startpage=5#category

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