Wein: Zeitschriften nicht gefragt?

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Schlechte Nachrichten für diejenigen, die ihre Informationen aus der Weinwelt gerne im Printformat beziehen: die Weinzeitschriften klagen über erhebliche Absatzschwierigkeiten. Oder um es ein wenig pointierter zu formulieren:
Weinzeitschriften im Sturzflug – wie es im Drink Tank heißt.
Die Auflagen konnten dabei zwar stabil gehalten werden, allerdings nur deswegen, weil Sonderverkäufe, Lesezirkel- und Bordexemplare eingerechnet wurden, die allesamt Zuwachs verzeichneten.
Zusammenaddiert erreichten die drei deutschen Marktführer Vinum, Weinwelt und Wein Gourmet eine Auflage von 113,100 Exemplaren gegenüber 112.000 Exemplaren im Vorjahr.
Doch Vorsicht Milchmädchen: wenn es um die real verkauften Hefte geht, sieht das Ganze leider weniger rosig aus:
Die Zahl der Abonnenten gingen um 6,6 Prozent von 30.000 auf 28.000 zurück. Dramatischer war der Verlust bei den Einzelverkäufen. Die gingen von 23,600 auf 13.400 um mehr als 42 Prozent zurück.
Eigentlich schade, doch gibt es für Weinkennerinnen und -kenner auch noch ein wenig Licht am Horizont. Denn sämtliche Online-Medien, die sich mit dem Thema Wein beschäftigen verzeichnen offensichtlich Monat für Monat Zuwachsraten im zweistelligen Bereich.
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