Vorsicht bei Wein in Schwangerschaft

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Keine Sorge: ich möchte hier nicht als Spaßverderber gelten. Und sicherlich wäre ich als Autor der Wein-Worte der letzte, der von einem guten Gläschen Wein abraten würde. Doch schreibt die Mitteldeutsche Zeitung, dass immer mehr Schwangere die Gefahren des Alkohols schlichtweg unterschätzen. Die Zahlen sind dabei ebenso alarmierend wie die Folgen:
Eine Studie der Charité lieferte zum «Tag des alkoholkranken Kindes» besorgniserregende Zahlen: Mehr als jede zweite Schwangere trinkt Alkohol. 10 000 Kinder kommen jährlich mit Alkoholschäden zur Welt. Das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist die häufigste Behinderung von Neugeborenen und kommt doppelt so oft vor wie das Down-Syndrom.
Um ehrlich zu sein, ist es während der Schwangerschaft angezeigt, komplett auf Alkohol zu verzichten. Neuerdings gibt es ja auch alkoholfreien Wein, um die neun Monate "guter Hoffnung" zu überbrücken, ohne auf den köstlichen Geschmack des Rebensaftes verzichten zu müssen.
Dazu würde tatsächlich auch eine größere Aufklärung und ggf. eine Kennzeichnung der Weinflaschen Sinn machen. Dazu sollte auch die Beratung durch die jeweiligen Ärzte verbessert werden. Denn bei aller Liebe zum Wein: bei der Schädigung ungeborener Kinder hört der Spaß natürlich auf.
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