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Weißweine
von Wolfgang Fassbender am 17.02.09

Photo courtesy of iStockphoto, Image# 2097215
Wer heute die Weinmeldungen studiert, wird von einem sagenhaften Boom des Sauvignon blanc lesen. Ausgerechnet die Australier - selbst eine Weinbaunation - importieren große Mengen an neuseeländischem Sauvignon. Wahrscheinlich ziehen sie dessen Frische den heimischen reifen Chardonnays vor (nun gut, es gibt selbstverständlich auch ein paar australische Sauvignons, die richtig gut sind!). Erstklassige Sauvignons können auch aus der Steiermark kommen, aus Deutschland (nicht viele wirklich geniale, aber die Erfahrungen der Winzer nehmen von Jahr zu Jahr zu), aus Frankreich (die guten Sancerre-Weine sind zwar ein bisschen aus der Mode gekommen, sollten aber wiederentdeckt werden) oder aus Südafrika (ich sage nur: Springfield). Fast immer sind Sauvignons, sofern sie nicht mit zu viel Holz erschlagen wurden, tolle Begleiter zu Fischgerichten. Meeresfrüchte, Krustentiere, Wolfsbarsch oder Calamari. Und natürlich ein Lachs, der einfach nur gebraten und mit etwas Gemüse angereichert wird. Spargel und Erbsen ergänzen sich in aromatischer Hinsicht mit vielen Sauvignon blancs, ein paar Zitrusnuancen schaden ebenfalls nicht, und auch gegen Röstaromen vom Braten des Fischs kann ein guter SB locker ankommen.
Ach ja, es gibt eine deutsche Alternative namens Scheurebe. Wenn die knackig-trocken ausgebaut wurde, kann sie viele Sauvignons ersetzen!
Permalink: Sauvignon blanc - oder doch Scheurebe?
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Wong
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