Paradies der autochthonen Reben
abgelegt im Archiv Weinländer am 28.02.09
Die Schweiz. Weltweit bekannt für ihre Berge, die tolle Schokolade, das sagenhafte Bankgeheimnis... Letzteres wird gerade von den US-Amerikanern zerpflückt, die Gipfel und die Schoggi aber sind noch immer sensationell. Und die Weine, die sind es auch. Schließlich durfte ich gerade mal für den Schweizer Orell-Füssli-Verlag ausgiebig recherchieren und sogar ein ganzes Büchlein zusammenschreiben. Eines ist klar: Schweizer Weine werden nie so prominent wie roter Bordeaux, weißer Burgunder oder süßer Riesling. Aber was die Eidgenossen so erzeugen in Der Bündner Herrschaft, im Wallis (z.B. aus Rebsorten wie Lafnetscha und Heida) oder am Bielersee, das kann im höchsten Maße spannend sein. Die autochthonen (einheimischen) Sorten sind oft das Geheimnis. Teuer? I wo. Der Wein vom berühmtesten Winzer der Schweiz, einem Herrn Gantenbein, kostet in Zürich keine 70 Franken in der Subskription. Da sind viele deutsche Erzeuger schon erheblich drüber mit den Preisen!
Permalink: Paradies der autochthonen Reben
Tags: SChweiz
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