Locker geschrieben, locker gelesen

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Viele Weinautoren verstehen keinen Spaß. Man lese nur mal die oft dogmatischen Bordeauxwerke, die in dieser Welt schon erschienen sind und kaum Widerspruch dulden. Wer sich erdreistet, einen berühmten Tropfen als schlecht zu beschreiben, wird von den Getränkeliteraten nach Strich und Faden verrissen.
Doch ganz so streng muss es ja nicht zugeben. In den letzte Monaten sind einige Bücher erschienen, die alles recht locker sehen, ohne auf Standpunkte zu verzichten. Der Literat Wiglaf Droste und der Koch Vincent Klink haben ein witziges humorvolles Büchlein verfasst, das Lust auf trinken, Essen und Leben macht.
Mit vielen gelungen Illustrationen ist auch das Büchlein Trinken wie Goethe gestaltet. Der Weinjournalist und -kritiker Gerhard Eichelmann schreibt hier über Gott und die Welt, Kuriositäten aus der Weinszene: und das erfrischend offen. Ob man allerdings wirklich trinken will wie Goethe, muss jeder selbst entscheiden. Der Dichterfürst becherte nach übereinstimmenden Aussagen seiner Zeitgenossen ziemlich viel und leerte auch schon mal mehrere Flaschen pro Tag
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