Fälschung oder Schaumschlägerei - Die Sache mit dem 1787er
abgelegt im Archiv Aktuelle Themen am 17.01.09

Photo courtesy of iStockphoto, Image# 6197696
Wer in der letzten Zeit mal den Stern gelesen und sich in der Bloggerszene umgeschaut hat, der wird sich an den einen oder anderen Artikel über einen gewissen Herrn Rodenstock erinnern: einen Weinsammler, der auch mit Wein handelt, vor allem mit altem - ja, mit gaaaanz altem. Der Stern haut hin und wieder mal auf Rodenstock ein, u.a. weil der angeblich mal hat historische Weinetiketten nachdrucken lassen - nach Meinung mancher Skeptiker womöglich ein Hinweis auf gefälschte Weine. Unbezweifelbare Beweise dafür freilich hat der Stern nicht im Köcher, es gibt nur ein paar Merkwürdigkeiten (aus welcher Quelle genau einige der uralten Bordeaux aus Jahrgängen wie 1787 herkommen, die Rodenstock veräußert hat, ist nach wie vor unklar) aufzuzeigen. Ob sich je klären lässt, ob und wer denn, wenn, was gefälscht hat, ist offen, aber ich wette: Der Stern hat das Thema nicht zum letzten Mal aufgegriffen! In jedem Fall rate ich dazu, extrem alte Weine nur aus sicherer Quelle zu erwerben - bei ebay eher nicht.
Tags: Rodenstock Weinfälscung
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Kommentar von:
Mikn
(09.03.09 12:04 Uhr)
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Ich muss schon sagen, dass sich die Geschichte recht zweifelhaft anhört. Es gibt nunmal auch in der menschlichen Natur einiges was Grund zur Skepsis zulässt. Wir sind nicht gerade die aufrichtigsten Lebewesen. ;-)
Guter Beitrag!
Viele Grüße
Michael