Elektronischer Weinsensor entwickelt

© southtyrolean
Sommeliers aller Länder vereinigt euch. Warum das? Nun, weil Konkurrenz durch die elektronische Zunge droht. Okay: natürlich kann dieses technische Wunderwerk (noch) nicht beraten und wird wohl auch nicht in der Lage sein, einen Weinkeller zu organisieren. Doch beachtlich ist es schon, was das deutsch-spanische Forscherteam da hinbekommen hat:
Das Gerät verfügt über sechs Sensoren, die für bestimmte Weinsorten charakteristische Substanzen aufspüren, wie die Wissenschaftler im britischen Chemie-Fachjournal "The Analyst" berichten. So misst die Apparatur den Gehalt unter anderem von Säure, Zucker und Alkohol. Anhand dieser Parameter ließen sich der Jahrgang und die Rebsorte feststellen – das berichtet n-tv
Klar, dass die Weinindustrie begeistert sein dürfte, denn so lassen sich schnell und einfach Qualitätskontrollen durchführen. Dazu dürfte es künftig möglich sein, gepanschten Wein leichter und vor allem sicherer zu erkennen.
Das Tollste aber ist, dass das Gerät sowohl tragbar als auch preisgünstig sein soll. Ggf. hat schon bald jeder private Weinfreund eine elektronische Zunge zu Hause, die beim Verkosten hilft. Wenn man sich diese Freude denn dann abnehmen lassen möchte …
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