Deutschland: Trend zum Secco

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Wein oder Sekt? Diese Frage scheint in der letzten Zeit immer häufiger mit einem klaren "weder noch" beantwortet zu werden. Der Grund heißt "Secco" (ohne die Vorsilbe Pro-) und ist Einschätzung von Experten in Deutschland auf dem Vormarsch. «Es hat mittlerweile fast jedes Weingut einen Perlwein oder einen Secco im Angebot», sagt Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI) in Mainz.
Das berichtet Rhein-Main.net und berichtet dann auch über gewagte Wortschöpfungen wie "MoSecco" oder auch "Primasecco".
Worin aber liegen die Gründe für den vermeintlichen Secco-Boom? Im Urlaubsgefühl, wie in dem Artikel vermutet wird? Oder in der deutlich einfacheren Herstellung gegenüber dem Sekt?
VIelleicht liegt es aber auch daran, dass beim Secco noch nicht einmal die verwendete Rebsorte angegeben werden muss. Ob man diesen Trend allerdings unterstützen sollte, bleibt jedem selbst überlassen:
Nicht zu vergessen Versecco – die alkoholfreie trockene oder süffige Alternative zu Prosecco und Sekt. Versecco ist übrigens eine Wortverschmelzung aus Verjus + secco, denn Verjus, der herbe Saft grüner Trauben, ist der Grundstoff für Versecco dry.