Der Bergsträßer Weinfrühling – ein besonderes Weinvergnügen

Die Römer wussten bereits vor 2000 Jahren die Schönheit der Hessischen Bergstraße zu schätzen. Das milde Klima ließ in der "strata montana" die ersten von ihnen angebauten Reben prächtig gedeihen. Dies war der Beginn der Weinberge, Winzer und bezaubernder mittelalterlicher Städtchen in der Region.
Auf heute etwa 480 ha Anbaugebiet dominieren neben dem herausragenden klassischen Riesling der Müller-Thurgau sowie Weiß- und Grauburgunder mit nahezu 90 % die Hessische Bergstraße. Bei den Rotweinen ist die Rebsorte Spätburgunder am häufigsten vertreten, gefolgt von St. Laurent und Dornfelder. Noch beachtlich in der Minderzahl, steigt die Anzahl roter Tropfen hier stetig an. Für prickelndes Weinvergnügen steht der Secco und für das Feurige edle Brände.
Stets frühzeitig hält hier der Lenz seinen Einzug, und die Sonnenstunden sind so zahlreich, dass auch der goldene Herbst sich von seiner schönsten Seite präsentiert.
Wer Lust auf eine romantisch-kulinarische Tour zu den Hängen des Odenwaldes hat, kann sich auf den Frühling freuen. Dann beginnt der "Bergsträßer Weinfrühling" und lockt mit etlichen Veranstaltungen rund um den Wein in die landschaftliche Schönheit und vielseitigen Weinkeller.
Da die sehr begrenzte Anbaufläche den Export in die gesamt Welt verhindert, ist die Zeit des prächtigsten Blütenstandes eine gute Gelegenheit, diesen besonderen Wein direkt vor Ort zu genießen.
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